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Träume, was Du träumen willst - Die Kunst des luziden

Träumens von Stephen LaBerge und Howard Rheingold

Das Buch Träume, was Du träumen willst – Die Kunst des luziden Träumens von Stephen LaBerge und Howard Rheingold wurde im Mai 2014 beim mvg Verlag veröffentlicht und sogleich in der deutschen Nationalbibliothek verzeichnet. Es ist ein ausführliches Werk über Klarträume und enthält u.a. ein hilfreiches Übungsverzeichnis für die zahlreichen Techniken und Übungen sowie einen FAQ-Teil mit Antworten auf Fragen, wie z.B. „Ich habe Angst, dass ich nur noch luzide Träume haben werde, wenn ich lerne, diese bewusst herbeizuführen. Was soll ich dann machen?“. Danke des separaten Übungsverzeichnisses findet man sich sehr gut zurecht und bekommt einen schnellen Überblick über die behandelten Techniken. Ebenso bin ich positiv von dem FAQ Teil überrascht. In diesem Teil widmet sich Stephen LaBerge Fragen von Interessenten. Stephen LaBerge ist einer der bekanntesten Traumforscher. Er hat bei seine Forschungen zahlreiche Experimente durchgeführt, die er in seinem Buch erwähnt und teilweise auch näher beschreibt. Bei den Experimenten ging es u.a. darum, wie sich Einwirkungen auf den Körper auf die Träume des Träumenden auswirken und auch umgekehrt, wie sich Handlungen im Traum auf den realen Körper auswirken. Stephen LaBerge hat dabei erforscht, wie sich Sex im Klartraum auf den Körper auswirkt und auch, wie man einem Träumer von „außen“ helfen kann, um einen Klartraum zu erlangen. Die Autoren vermitteln nicht nur grundlegendes Wissen über Träume und Klarträume, sie betrachten auch verschiedenste Ansätze für die Verwendungszwecke von Klarträumen und dies mit ausführlichen Erklärungen und Darstellungen. Die Möglichkeiten in einem Klartraum sind unbegrenzt, man kann sich alles vorstellen. Doch nicht nur für die Traumwelt ist ein Klartraum praktisch. Auch für das reale Leben gibt es Verwendungszwecke. So beschreibt Stephen LaBerge die Möglichkeit, wie man Klarträume als Probebühne für das reale Leben nutzen kann. Wenn man also gerade keine Lust mehr hat an exotische Orte zu reisen und unglaubliche Dinge zu tun, dann kann man mit Klaträumen auch am realen „Ich“ arbeiten, kreativ Probleme lösen und Alpträume überwinden. Es werden zum Beispiel mögliche Methoden vorgeschlagen, um häufige Alpträume so zu beeinflussen, dass sie eine positive Wendung nehmen. Ein wichtiger Schritt zur Vorbereitung auf einen Klartraum ist, auch zu erkennen, dass man träumt. Ich hab auf dieser Internetseite einen Einblick in diesen wichtigen Schritt gegeben. Stephen LaBerge hat in seinem Buch eine ausführliche Liste an Traumzeichen hierzu aufgeführt. Dabei geht er auf das innere Bewusstsein ein, wie Gefühle und Gedanken, auf Handlungen und auf Formen ein. Er beschreibt, wie man anhand dieser Traumzeichen einen Traum erkennen kann. Zum Beispiel anhand der unwirklichen Handlung, dass man ohne Hilfsmittel unter Wasser ist und dennoch atmen kann. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass man träumt. In diesem Buch werden ebenfalls essenzielle Begriffe im Zusammenhang mit Klarträumen erklärt, wie zum Beispiel die Schlafparalyse, das Traumfernsehn. Es werden Techniken beschrieben, mit denen man eine Traumszene wechseln kann, wie zum Beispiel die Spinningtechnik. Mein Fazit: Das Buch Träume, was Du träumen willst – Die Kunst des luziden Träumens von Stephen LaBerge und Howard Rheingold ist für mich der Allrounder unten den Klartraumbüchern. Es passt auf Einsteiger, Skeptiker und Interessenten genauso, wie auf Fortgeschrittene Klarträumer. Es enthält eine Vielzahl an fundierten Techniken und ebenfalls Erfahrungen aus wissenschaftlichen Experimenten. Ich empfehle jedem dieses Buch zu lesen und es als Arbeitsbuch zu verwenden.

Buchrezension

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